Was genau ist das überhaupt? Aufstellungsarbeit? Was verbirgt sich dahinter? Was passiert dort? Was bringt so etwas und wofür ist sie geeignet?

Aufstellung ist so eine Art Sammelbegriff. Hierunter laufen Methoden, bei denen die Mitglieder eines Systems (Familie, Unternehmen, Organisationen), einzeln aufgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dadurch hat man die Möglichkeit, Zusammenhänge innerhalb dieses Systems zu visualisieren und immer wiederkehrende Muster und die Konstellationen der Beziehungen transparent zu machen. Aber nicht nur die Menschen des Systems können aufgestellt werden, auch abstrakte Dinge wie eine Krankheit, ein Symptom, ein Gefühl können als Element aufgestellt werden.

Wie also funktioniert die Aufstellungsarbeit?

Die jeweiligen Stellvertreter schlüpfen in die Rollen der Person, die sie repräsentieren. Hier wird nicht geschauspielert. Der Stellvertreter verkörpert tatsächlich die entsprechende Person. Diese werde nach ihren Wahrnehmungen befragt. Die Schilderung des Themas aus den verschiedensten Perspektiven bringt häufig bereits wertvolle Erkenntnisse für den Menschen. Interessant ist, dass die Stellvertreter häufig Dinge äußern, die sie als neutrale Teilnehmer gar nicht wissen können.  Sie spüren das Gefühl also wirklich. Eine Aufstellung visualisiert und verdeutlicht also, wie die Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedern des System codiert sind.

Was kann man nun mit der Aufstellungsarbeit erreichen?

Das hängt ganz davon ab, welche Erkenntnisse der Mensch aus seiner Aufstellung gewonnen hat. Vielleicht wie er tatsächlich zu diesem oder jenem Mitglied seines Systems steht, wie die Beziehung zu seinem Chef gestaltet ist oder welche verdrängten Gefühle ihn unbewusst beschäftigen.

Verschiedene Arten der Aufstellungsarbeit:

  • Systemische Aufstellungen (nach Satyr)
  • Familienaufstellung (nach Satyr)
  • Familien-Stellen (nach Hellinger)
  • Organisationsaufstellung
  • Systemische Strukturaufstellungen
  • Integrale Aufstellungsarbeit
  • Schamanische Aufstellungsarbeit
  • Astrologische Aufstellungsarbeit
  • Autopoietische Aufstellungsarbeit
  • Freie Aufstellungsarbeit
  • Phänomenologische Aufstellungsarbeit (nach Hellinger)
  • Psychodramatische Aufstellungsarbeit (nach Moreno)
  • Aufstellungsarbeit mit Figuren und Hilfsmitteln

Wir bei CoSuCon arbeiten gern mit der Systemischen Aufstellung sowie der freien Aufstellungsarbeit. Uns ist es wichtig, dass der Mensch sich selbst in der Aufstellung erkennt und anerkennt, dass seine Individualität gewahrt bleibt und sein Geist nicht eingeschränkt wird. Wir möchten ebenso die Individualität und die Einmaligkeit einer Aufstellung gewahrt sehen. Denn jede Aufstellung ist anders.

Wie kann die Aufstellungsarbeit im Coaching eingesetzt werden?

Hier dient häufig die letzte Variante als praktikabel. Die Variante der Aufstellungsarbeit mit Figuren und Hilfsmitteln. Wenn im Coaching oder in der psychologischen Beratung ein Thema auftaucht, so kann hier mit den Materialien für jede Person und alle Sachverhalte ein Hilfsmittel ausgewählt werden. Der Mensch positioniert diese dann nach seinem Gefühl auf dem Tisch. Auch für die eigene Person wird eine Figur gewählt. So kann der Mensch um den Tisch herum gehen und sich alles genau ansehen. Haben alle einen guten Blick auf das Ganze? Steht jemand einem anderem im Weg? Gibt es Richtungen, in die jede Figur schaut? Blicken sich alle Figuren an oder aneinander vorbei? So kann der Mensch jede Position auf dem Tisch einnehmen und die Wahrnehmung aus dieser Perspektive äußern. Diese – aus Sicht der Meta-Perspektive aufgestellte Szene – bietet oft schon wertvolle und hilfreiche Erkenntnisse.

Bei Interesse sprechen Sie uns gern an.

Kontaktieren Sie uns gerne, unsere hellen und freundlichen Räumlichkeiten laden Sie dazu ein, einfach mal Ihre Seele baumeln zu lassen.